Service-Navigation

Suchfunktion

Handlungshilfen zum AGS

Das Kultusministerium hat Handreichungen mit Handlungshilfen erarbeitet, die es den Schulen erleichtern soll den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu überprüfen. Diese Handreichungen stehen unter                 www.arbeitsschutz-schule-bw.de  zum downloaden bereit.

  • Handlungshilfe Sicherheitsorganisation
  • Handlungshilfe Erste Hilfe
  • Handlungshilfe Brandschutz

 Weitere Handlungshilfen sind in Bearbeitung.

Gefährdungsbeurteilungen  und COPSOQ-Ergebnisse

Im Auftrag des Kultusministeriums  werden regelmäßig  Gefährdungsbeurteilungen an den Schulen durchgeführt.

Arbeitsplatzbezogenen Gefährdungen  an den Schulen werden durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit ermittelt. Diese Fachkräfte melden sich telefonisch bei den Schulleitungen und vereinbaren einen Termin für einen Erstkontakt und eine Besichtigung der Schule. Dabei werden auch die Handreichungen herangezogen und mit den Schulleitungen unterstützend besprochen.

Personenbezogene Gefährdungen  werden durch ein online-Verfahren erhoben. Jede  Lehrkraft erhält eine individuelle Rückmeldung und die Schule ein Gesamtergebnis aller eingegebenen Daten. Das Verfahren wird durch die Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin (FFAS) durchgeführt und ausgewertet. Die Daten werden in anonymisierter Form erhoben – Rückschlüsse auf einzelne Lehrkräfte sind nicht möglich. Aus den Ergebnissen der Schule lassen sich entsprechende Maßnahmen  ableiten, die zeitnah aufgegriffen werden sollen.

Zur Beurteilung der Ergebnisse können Schulen  um Unterstützung und  Rat z.B. bei der Schulpsychologischen Beratungsstelle nachfragen und in eine GLK einladen.

Online-Erhebung COPSOQ – Ergebnisse im SSA-Stuttgart

Der in Koppenhagen entwickelte  COPSOQ-Fragenkatalog  ist ein jahrelang erprobtes Instrument zur Erhebung von personenbezogenen Gefährdungen und als valide und reliabel anerkannt. Die Items des COPSOQ wurden mit speziellen Fragen mit Hinblick auf den Lehrerberuf ergänzt.

Die Auswertung der Erhebung im SSA-Stuttgart aus dem Jahre 2010 hat folgende signifikant vom Landesdurchschnitt abweichende Gefährdungsbereiche ermittelt:

( Anzahl der Schulen mit Abweichung vom Durchschnittswert in der Skala 0-100  um mehr als 10 Punkte in Klammer)

  • work-privacy –conflict  ( 24 )
  • Feedback / Rückmeldung  ( 19 )
  • Mobbing  ( 18 )
  • Lärm- und Stimmbelastung ( 18 )
  • Gemeinsame pädagogische Vorstellungen  ( 16 )
  • Störungen im Unterricht  ( 12 )

Abweichungen in dieser Größenordnung weisen auf einen zeitnahen Gesprächs-, Beratungs- und Handlungsbedarf hin.

Fußleiste