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Inklusion in Stuttgart

Inklusion (gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung) an Stuttgarter Schulen

Inklusive Bildungsangebote

Schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung, mit Benachteiligung oder mit lang andauernder Erkrankung

Seit dem Schuljahr 2010/11 war das Staatliche Schulamt Stuttgart als eine der 5 Schwerpunktregionen an der Umsetzung der Empfehlungen des Expertenrats des Kultusministeriums im Rahmen eines Schulversuches beteiligt. Mit Einführung der Schulgesetzänderung wird die schulische Inklusion im Schuljahr 2015/16 nun landesweit umgesetzt. Ergebnisse der kontinuierlichen Bilanzierungen zum Schulversuch des Staatlichen Schulamtes gemeinsam mit den betroffenen Ämtern in der Stadt Stuttgart (Jugendamt, Gesundheitsamt, Sozialamt, Schulverwaltungsamt) haben maßgeblich in diese Schulgesetzänderung Eingang gefunden.

Die schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung ist grundsätzlich Aufgabe aller Schulen. Dabei muss die Frage eines bestmöglichen schulischen Bildungsangebotes individuell für jedes einzelne Kind geklärt werden.

Für die beteiligten Lehrkräfte und Schulleitungen werden weiterhin spezifische Fortbildungsangebote, Praxisbegleitung sowie auch Unterstützung für die Erstellung schulischer Konzeptbildungen bereitgestellt.

Über die Lernortfrage bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, Benachteiligung oder chronischer Erkrankung wird unter Berücksichtigung des Wohls des Kindes im Rahmen von Bildungswegekonferenzen unter Mitwirkung der Eltern entschieden. In der Bildungswegekonferenz, deren Zusammensetzung sich nach den Gegebenheiten des Einzelfalls richtet, werden in gemeinsamer Beratung mit den Eltern und den Kostenträgern verschiedene Bildungswege für jede Schülerin bzw. jeden Schüler entwickelt. Wesentlich ist hierbei der elterliche Erziehungsplan.

Das Staatliche Schulamt Stuttgart folgt bei den Lernortentscheidungen in der Regel dem elterlichen Erziehungsplan. Es wird nur dann davon abgewichen, wenn die Eltern trotz der Vorschläge der Bildungswegekonferenz eine Lösungsform wollen, die nicht realisierbar ist. Zwingende Gründe hierfür können im Bildungsrecht des Kindes oder dem Bildungsrecht beteiligter anderer Kinder liegen oder durch einen unbilligen Kostenaufwand bzw. einem unverhältnismäßigen Mehraufwand begründet sein.

Inklusion in Stuttgart

Im Schuljahr 2016/2017 besuchen derzeit 890 Schülerinnen und Schüler, die einen sonderpädagogischen Bildungsanspruch haben, eine allgemeine Schule (Prognosezahlen). Diese inklusiven Bildungsangebote an etwa 85 allgemeinen Schulen wurden für die betreffenden Schülerinnen und Schüler möglichst wohnortnah eingerichtet und so werden auch im kommenden Schuljahr weitere inklusive Klassen und Standorte entstehen.

...den obigen Text in vereinfachter Sprache

Änderung des Schulgesetzes vom 1. August 2015

Übersicht über inklusive Bildungsangebote im Stadtbereich Stuttgart für das Schuljahr 2016/17:

Mit der folgenden Übersicht können Sie Informationen zu den im Schuljahr 2016/17 eingerichteten inklusiven Bildungsangeboten im Stadtbereich Stuttgart abrufen.

Jedes gelbe Dreieck markiert eine Schule mit einem inklusiven Bildungsangebot. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über ein gelbes Dreieck fahren, öffnet sich ein Textfeld, in dem der Schulname, die Schuladresse sowie die einzelnen inklusiven Bildungsangebote nach Klassen gegliedert aufgeführt sind. Die angegebene Schülerzahl bezieht sich immer auf die Gesamtschülerzahl pro Klasse.

Teilweise finden Sie auch Angebote mit sog. „Kooperativen Organisationsformen“. Das sind Klassen , die inklusiven Unterricht mit Unterstützung eines privaten Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (früher: Sonderschule) erhalten.  

Das Staatliche Schulamt ist verantwortlich für die Schulangebotsplanung und richtet gruppenbezogene inklusive Bildungsangebote ein.

Wenn Sie für Ihr Kind ein solches Angebot für das Schuljahr 2016/17  wünschen, wenden Sie sich direkt an das Staatliche Schulamt Stuttgart an Regina Früholz (0711 6376 210), Susanne Lauff (0711 6376 210) und Daniela Egner (0711 6376 207)

Standorte

Übersicht der inklusiven Bildungsangebote im Stadtbereich Stuttgart (Stand Nov.2016)

Antrag der Erziehungsberechtigten zur Prüfung des Anspruchs auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot gemäß Schulgesetz von Baden-Württemberg §82 Feststellung des Anspruchs (Stand: 19.09.2017)

weitere Formulare
  (Service - Formulare - Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren)

Anträge auf inklusive Beschulung für das Schuljahr 2017/18

Die Planung und Einrichtung von inklusiven Bildungsangeboten an Schulen ist mit einem hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand verbunden.

Daher bitten wir um Beachtung der angegebenen Fristsetzungen für den Eingang von Anträgen auf inklusive Beschulung beim Staatlichen Schulamt Stuttgart.

  • Anträge, die nach diesen Stichtagen eingehen, können erst im Schuljahr 2018/2019 berücksichtigt werden.
  • Information für die Schulen:

Bitte senden Sie uns die bei Ihnen eingegangenen Anträge der Eltern jeweils ohne zeitlichen Verzug direkt zu. Zum Zeitpunkt der (fristgerechten) Antragsstellung muss das sonderpädagogische Gutachten (Bericht 2) noch nicht vorliegen.

Fristsetzungen für Anmeldungen für eine inklusive Beschulung im Schuljahr 2017/18

  • Für Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2016/17 bereits eine Schule besuchen bis spätestens:
    Freitag, 17. Februar 2017
  • Für Kinder, die im Schuljahr 2017/18 eingeschult werden bis spätestens:
    Mittwoch, den 24. März 2017

Informationen zur Inklusion an Stuttgarter Schulen (Stand 09.03.2016)

Ablaufplan der Lernortfindung nach §§82 und 83 des neuen Schulgesetzes
    (Stand 17.03.2017)

Glossar Ablauf Lernortfindung

Informationen:

Welche Schule für mein Kind

Informationen für Eltern
"Welche Schule für mein Kind?"

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Projektstruktur und Aufgaben (Jan. 2011)

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